Nach dem erstaunlichen milden Winter mit dementsprechend vielen Trainingskilometern wurde es heute das erste Mal so richtig ernst. Woran man das merkt? Der Wecker nervt mitten in der Nacht und Straßen werden nicht mehr nur wegen Baustellen gesperrt. Ganz besonders aber daran, dass Radrennfahrer plötzlich wieder alle eine Rückennummer an ihrem Trikot heften haben!

Nachdem auch die Letzten der gut 130 Jedermänner/ -frauen ihre Nummer platziert und fixiert hatten ging es mit etwas Verspätung auf die ersten 10 Runden des Jahres. Der Motivation aller geschuldet war das Tempo von Beginn an recht zügig, die "Einerreihe" entlang des südlichen Wannseeufers zerpflückte in den ersten beiden Runden beständig das Feld und es kam zur Trennung in mehrere größere Teile. Karsten, bei seinen ersten Renneinsatz für die Picardellics, kümmerte sich um Gruppe Nr. 2, Christian dagegen machte es sich im Gruppe 1 gemütlich die fast ausschließlich von Teams aus dem Berliner Großraum dominiert wurde.
Die Inhaber der BDR-Plastikkarte Stefan, Sven und Ludwig stellten sich dann für den "Großen Zitadellen Preis" nach dem Zieleinlauf der Frühaufsteher an den Start.- Sicherheitsnadeln sind selbst mitzubringen!
- Nein, Berlin ist nicht flach!
- Wenn man am Anstieg Probleme hat ist es keine gute Idee, im hinteren Teil des Feldes da rein zu fahren!
- Wenn der Rennleiter mit der erlösenden roten Fahne aus seinem Auto wedelt sollte man trotzdem nicht die Beine hochnehmen. Denn es zählt die Zeit nach der zu Ende gefahrenen Runde!