nach der sehr schönen MMT 2012 am Gardasee und den damals gesammelten Erfahrungen wurde bereits zu Jahresbeginn beschlossen, in den Tagen um den 1. Mai nun die Pfade im Norden des Gardasees zu besuchen. Als Ausgangspunkt wurde Ende April der Zeltplatz Zoo-Camping in Arco von den verbliebenen Teilnehmern – Martin, Martina, Sandra, David, Matthias – ausgewählt.

MMT-Zeltplatz

Nach erfolgreicher motorisierter Alpenüberquerung empfing die Teilnehmer feucht-warmes Wetter, das uns die ersten Tage lang noch erhalten blieb. In Anbetracht der zahlreichen touristenfreundlichen guten und nahe gelegenen Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten im schönen Arco war das aber nur halb so schlimm; und durch den Erwerb diverser Outdoor-Artikel –inbegriffen Regenjacke- versuchten wir, die Wettergötter zu besänftigen. Das gelang auch einigermaßen, und wir konnten an jedem Tag die MTB nutzen, ohne (von oben) naß zu werden. So wurden die ersten Touren in die niederschlagsfreien Zeitfenster gelegt, so dass die gesunde Crema von

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Auf der Jagd

 2013 kamenzer bluetenlauf

Da die teuren Weihnachtsgeschenke an die Familie schon fast wieder vergessen sind, es seit Neujahr keinen Urlaub mehr gab und der durchschnittliche Trainingskilometer immer länger wird, braucht es immer im Mai mal eine kleine Auszeit von Arbeit und Training, und einen netten, kleinen Ausflug mit der Familie.

Nun trifft es sich gut, dass die Reiterhorden der Sorben, welche zu Barbarossas Zeiten die Lausitzer Steppen bevölkerten, vor rund 800 Jahren sesshaft wurden und an der berühmten Via Regia ihre Metropole Kamjenc errichteten. Kamjenc, obersorbisch für „Kleiner Ort am Stein“ ist seitdem ein beliebtes Ausflugsziel für die Nachfahren der Lausitzer Ureinwohner. Immer, wenn der Wind weht, und das Gras anfängt zu sprießen, greifen sich diese ehemaligen Jäger und Sammler ihre Familien und zeigen diesen wie das Leben war, vor 800 Jahren. Die Jurten stehen nicht mehr, und auch das Pferd hat ausgedient.

Was aber bleibt ist der kleine Ort, der Stein, und ein hochgezüchtetes

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Maienpreis Ebersbach – das klingt ein bisschen nach Wild und nach Jagd. Nicht ganz daneben, hat es eine kleine Abordnung Picardellics, fein säuberlich auf alle Altersklassen verteilt, am Tag der Arbeit doch an den Start eines kleinen aber feinen Radrennens im sächsischen Hügelland verschlagen. Recht unaufgeregt gilt es über 10 Runden die Form zu testen an eben diesem Auf und Ab. Die Männer fahren etwas überraschend aber sinnvollerweise ihr eigenes Rennen, Frauen und Senioren starten gemeinsam. So ziehen Jan und Soli unverdrossen ihre Runden, umrahmt von ein paar Dutzend Halbwilden. Jan opfert sich ein ums andere Mal im Wind und freut sich von Zeit zu Zeit Soli an seinem Hinterrad zu entdecken. Trotz Ausreißer Seppl vom Team BikeKult Cannondale in Runde 3 hält sich das Jagdfieber in Grenzen und so trollt sich der Tross nur mit einzelnen Verlusten am Ende fast geschlossen ins Ziel.

Platz 1 für Soli (bei leider nur 2 Frauen am Start), Platz 6 für Neuzugang Sven und ein paar schöne Preise

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muechenbernsdorf 2013Nun sind auch die männlichen Picardellics aus dem Winterschlaf erwacht und testeten in Münchenbernsdorf ihre Form. Tomas, Michi, Sven und Neumi stellten sich der Konkurrenz auf dem hügligen Kurs.
Das Team Graakjaer war natürlich ebenfalls vertreten und fuhr, wie in jedem Jahr auf diesem Kurs, ihre interne Vereinsmeisterschaft aus.
Die vier Dresdner fuhren wirklich ein gutes Rennen, waren immer präsent und hatten zum Schluss 3 Picardellics unter den ersten 12. Durch einen hervorragenden 3. Platz (AK) von Neumi nahmen sie als Lohn ein Fässchen Köstritzer mit heim.

Einzelzeitfahren in Märkisch Buchholz.

soli im wald

Exzellent auf ihr Rennmaterial abgestimmt kann Solveig den Kampf gegen die Uhr und vor allem gegen eine starke Frauenkonkurrenz gewinnen. Beim 12. Paul Dinter Gedenkrennen über 10km im märkischen Forst erreicht sie 16 Sekunden vor Tina Heinzman die Ziellinie.

Der Frühling macht sich langsam breit und ebenso langsam erwachen die RTF-Fahrer. Sehr langsam, wie es mir am Samstag in Zwenkau zur 23. RTF "Rund um die Elsteraue" schien. Wo zumindest vor 2 Jahren noch ein nicht zu übersehender Fahrerpulk am Start stand, begaben sich zum Startzeitpunkt um 9:00 Uhr gerade mal 8 Fahrer auf die Tour. Später auf der Stecke und im Ziel wurden jedoch noch weitere Fahrer gesichtet, sodass sich die Mühen und das Engagement der Organisatoren doch gelohnt haben sollten.
Gerade einmal, dass die Jahresbilanz in diesem Monat 4stellig geworden ist, hatte ich mir die lange Runde vorgenommen. Zusammen mit An- und Abfahrt sollten es das erste Mal in diesem Jahr über 200 km werden. Und auch das erste Mal für diesem Jahr auf dem Rennrad. Also wurden die Erwartungen nicht hoch gesteckt. Ziel war Ankommen und die Freude am Fahren finden. Letzteres war nicht immer leicht, da ein straffer Wind ging, der, sobald er von vorn kam, zum unbequemen Wegbegleiter wurde. Da eine RTF
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Großen Literaten soll man ja zustimmen – die werden schon Recht haben, und außerdem wirkt es gebildet. Deshalb halte ich es an dieser Stelle mit dem Erich Maria und sage: Nichts Neues im Westen, alles beim Alten hier im Elsass. 
Kann man trotzdem was drüber schreiben. Hat Erich Maria ja auch gemacht.
Montag früh, gegen halb zehn in Schiltigheim. Die Uni fängt, ohne eine einzige Stunde schwänzen zu müssen, erst halb drei an. Draußen sind fünf Grad und kein Regen, ideales Wintertrainingswetter. Kurze Hose in der Zwei sitzt nach Weihnachten immer noch – mit Blick auf Ostern sehr beruhigend. Lange Winterhose zum drüberziehen in der Fünf spannt wie jeden Tag aufs Neue, aber irgendwann legt man die Verwunderung darüber einfach  ab. 
 

Die Geschichte schreibt den 09. Dezember 2012. Wir befinden uns kurz vor Weihnachten. Das ganze Erzgebirge ist fest in den Händen von Skifahrern. Während andernorts Weihnachtsplätzchen fabriziert/vernichtet und Glühweine geschlürft werden, treffen in Dresden kurz nach 11 Uhr zwei Helden plus eine ausgesprochene Heldin unserer Geschichte aufeinander. Die Mission: sich bei kühlem aber trockenem Wetter auf dem Weg zum Finale des Bioracer-Cross-Challenge 2012 in Chemnitz zu machen. Kaum dort angekommen, finden unsere Helden sich in Grimms "Frau Holle" wieder, die für die nächsten Stunden eifrig ihre Kissen ausschüttelt.

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Um mit Freude und Durchblick auch in der dunklen Jahreszeit Radfahren zu können, benötigt man nicht einfach nur Licht am Rad. Man sollte schon richtig was sehen.

Um meine winterlichen Trainingsumfänge in die notwendigen Höhen zu schrauben, entschlossen meine velophielen Freunde mir eine entsprechende Unterstützung zukommen zu lassen. An einem verschneiten Oktoberwochenende überreichten sie mir in kaminlichtgeschwängerter Umgebung eine Kiste. 

Wieder einmal ist eine Radsaison vorüber und bevor der Winter kommt, heißt es, die Räder mal stehen zu lassen (von zwei kleinen 12" Kinder-Laufrädern abgesehen) und sich noch mal zu einem gemeinsamen Ausflug auf Schusters Rappen mit Kind und Kegel zu treffen. Der Termin dafür konnte kein besserer sein - mit einem Wetter wie an einem Sommertag; allerbeste Voraussetzungen also. Lutz und Anke hatten eine schöne Tour zusammengestellt, auf der wir die Umgebung der Niederauer Buschmühle durchstreiften und die landschaftlich mehr zu bieten hatte, als von manchem erwartet.

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Die PKW-Anreise zum Ausgangspunkt war wegen des Morgenpost-Marathons und vieler gesperrter Straßen in Dresden nicht für alle unproblematisch, aber der entstandene Rückstand zur bereits gestarteten Gruppe konnte leicht wieder aufgeholt werden - was sonst im Renngeschehen üblicherweise viel mehr Hektik bedeuten würde. Rennen waren denn auch ein großes Gespächsthema; sowohl die der zurückliegenden Saison als auch die des

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ImageIch wage mich hiermit als bisher „unsichtbares“ Mitglied erstmals aus der Deckung und möchte mit dem Blogbeitrag beweisen, dass es auch jenseits der Siegertreppchen Erfolge zu verzeichnen gilt. Aber eines nach dem anderen.

Alljährlich findet Mitte September in Eibenstock im Erzgebirge der Drei-Talsperren-Marathon (DTM) statt. Wie jedes Jahr auch in 2012 wieder gut besucht mit 1.300 Aktiven, wovon, wie ich, 490 Teilnehmer die 50 km MTB-Strecke in Angriff nahmen. Ein sehr schneller Kurs mit 1100 Hm auf 51,5 km, weniger technisch als der EBM Seiffen oder die Mad East Challenge. Dafür geht’s auf den Auersberg und der Termin Mitte September führt im Vogtland regelmäßig zu herbstlichen Rahmenbedingungen.

ImageEin erfolgreicher Sonntag im Herbst beim 39. Rund um Sebnitz und beim 45. Vogtlandcup in Coschütz

Rund um Sebnitz :  

- Martin bei den Masters

- Sandra im Rennen der Frauen

- Matthias bei den Hobby-Männern

Grit und Sandra beenden erfolgreich den Elbe-Labe-Cup !!! 

Die letzten Vorbereitungen für den Winter sind abgeschlossen. Die Ski sind gewachst, die Ernte ist eingefahren, Holzvorräte sind aufgefüllt und der Dieselgenerator wurde auch nochmal überholt. Einzig ein paar Lämmer sind noch auf der Weide, aber die werden dann mit dem ersten Frost auch noch geschlachtet. 

 

Somit blieb an diesem kühlen Septembermorgen genug Zeit sich mit Gleichgesinnten in Heidenau zu treffen und auf einer gemütlichen Radtour die letzten Neuigkeiten auszutauschen und sich gegenseitig etwas Windschatten zu spenden. 

 

  

Hier die Bilder zum Rennen.

ImageAm letzten Sonntag stand der Radsportler vor einer schwierigen Entscheidung. Vuelta a Espagna oder doch lieber die deutsche U23-Meisterschaft? Lohnt sich ein Städtetrip nach Montréal oder gilt es, einen Herren Cavendish bei der Tour of Britain herauszufordern? 
 

Sicherlich, für die Großen der Szene eine knifflige Frage. Die Bescheidenen unter uns hingegen quälte etwas ganz Anderes:

Was kostet eigentlich die Lausitz?

ImageAm Sonntag durfte ich mit Mama einen Ausflug machen, Papa wollte mal wieder MTB fahren. Mama studierte 3x die Karte, im Ostragehege ein MTB Kurs? Wo soll das denn sein?

ImageSonntagmittag in Lübben, Spreewald. Die Sonne brennt. 37 Grad auf dem Thermometer. Der Sommer gibt in seinem Finale alles. Statt am Strand zu dösen oder im Kahn durch schattige Fließe zu schunkeln, brutzeln und schmelzen Jedersenioren und -frauen in einem überschaubaren Startblock. Viel Schweiß wird über 5 Runden á 10 km auf dahinter Fahrende verteilt und dem Grundwasser zugeführt werden, bis das starke Männerfeld anschließend seinen eigenen gesalzenen Aufguss über 80 km erhält.

Es gibt ihn doch noch, den Radmarathon auf den Fichtelberg. Organisiert vom Vogtländischen Radsportteam Plauen e.V. fand er dieses Jahr bereits in seiner 13. Auflage statt. Die lange Stecke führt mit knapp 200 km und ca. 3.000 Hm über Schöneck, Mühlleiten, Passhöhe Hefekloß bei Carlsfeld (offizielle Höhenangabe: 1788 halbe Meter), Auersberg, Breitenbrunn zum Fichtelberg und bis auf die letzten ca. 20 km auf der gleichen Strecke zurück. Mit vier Verpflegungsständen ist man gut versorgt. Die kurze Strecke (120 km) dreht bereits auf dem Auersberg um.

Von der Familie frei bekommen, wollte ich nun mal wieder nach Jahren auf den Fichtelberg. Ich entschied, mich eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start, der war um 8:00 Uhr, auf die Strecke zu begeben, wollte ich doch gegen 18:00 Uhr wieder in Leipzig sein. Ein straffes Ziel, war doch mein Trainingsstand miserabel und die geplante Streckenlänge betrug ungefähr meiner jeweiligen Kilometerleistung der beiden letzten Monate.

Doch es sollte alles

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ImageSwissAlpine K78 am 28.07.2012


3 Wochen nach den 4Trails, gut regeneriert und mit einigen lockeren Trainingsläufen in den Beinen sollte der SwissAlpine  noch einmal die Ausdauer fordern. Nach einem "Akklimatisierungstag" startete pünktlich 7 Uhr der SwissAlpine K78. Insgesamt konnte man zwischen 8 Distanzen und Streckenprofilen wählen, aber bei einer Anreise von 700km blieb den Lieblingslaufschuhen keine Auswahlmöglichkeit- ich hatte für die Königsdisziplin K78 gemeldet. Die Daten hierfür sind schnell umschrieben: 79,4km Streckenlänge und 2650 positive Höhenmeter, fast 20km im hochalpinen Gelände mit 2 größeren Erhebungen auf über 2700m ü.N.

ImageImage2.Salomon 4Trails 2012 vom 04.-07.07.2012

Nach dem TransAlpinRun 2011 sollte in diesem Jahr wieder eine Mehrtagesveranstaltung die übermäßige Freizeit verkürzen. In guter Erinnerung an die nahezu perfekte Organisation von PlanB fiel die Wahl daher auf die 4Trails. Von Garmisch-Patenkirchen bis nach Samnaun, 4 Tage, 3 Länder, ca. 160 km, 9500 Höhenmeter in den Alpen sollten die Mühen des Trainings rechtfertigen. Aus den Erkenntnissen der letztjährigen Bergtouren ging es seit dem Winter mit optimiertem Trainingsprogramm in die heimischen Laufreviere. Höhenmeter waren angesagt, alles wurde gerannt was wie eine Steigung aussah, bergab gab es nur noch eine Strategie- Tempo. Die Mängel sollten minimiert werden ohne das Verletzungsrisiko zu steigern. Beim Rennsteig-Ultramarathon wurde schon einmal der Stand der Ausdauerfähigkeit getestet, ein Trailwochenende mit Watzmann und Königsee- Umrundung und einem „Bergsprint" auf den Jenner diente als Belastungstest im alpinen Terrain. Deutlich

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ImageAls Görlitz im sechzehnten Jahrhundert versuchte, unter der Marke Landskron einen süffigen und
würzigen Exportschlager zu kreieren, ging das gründlich schief, denn der prompt folgende Bierkrieg mit Zittau war schnell und deutlich verloren. In den folgenden 500 Jahren probierten es die Görlitzer immer wieder, bis sie vor 77 Jahren auf ein Rezept für einen Landskron-Exportschlager kamen, welcher zwar deutlich weniger süffig war, doch dafür umso würziger: sie erfanden einfach das Radrennen „Rund um die Landeskrone".


Da in einer Bierstadt die Bierzahljubiläen natürlich mit besonderem Eifer begangen werden, lud man zur 77. Auflage neben einigen Brauereiwerkteams wie Bierkult Berlin, OSSV Köstritzer und den Pivodellics auch eine Klasse (fast) volljähriger Schüler der Lallenden Vögel Sachsens ein, kurz das Team LV Sachsen.
Da sich ein gutes Bier nicht erst im Abgang zeigt, folgen schon vorher einige Höhepunkte. Um diese dem Leser etwas lebendiger zu vermitteln, begleiten wir das Team

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