Nachdem der Samsonman sich vom Alpencup verabschiedete, sanken die Teilnehmerzahlen beträchtlich. Landschaftlich bleibt der Marathon über die Nockberge aber ein Genuss. Auf der Wunschliste stand er die letzten Jahre immer mit ganz oben.
Die Idee, den Kamm mit dem MTB abzufahren: … wurde hauptsächlich von Lupo geboren, als wir den Erzgebirgskamm diesen Winter zum zweiten Mal, beginnend von seinen westlichen Ausläufern im Vogtland (Schöneck) bis nach Altenberg, per Ski bestritten. Nur dauerte dies noch etwas länger als jetzt am Samstag, da knapp 200 km Wegstrecke per Ski erst mal zurückgelegt sein, oder besser noch, erst mal erkundet werden wollen

Ursprünglich sollte wieder ein starkes Picardellics-Team am Start stehen. Doch schon die Anmeldemodalitäten ließen befürchten, dass nur die Glücklichen dabei sein werden. Mitte Oktober sich  für zwei Euro anzumelden, um dann Ende November zu erfahren, ob man dabei ist, ist nicht jedermanns Sache. So blieben am Ende nur noch Jonny, Lunte, Thomas und Gerdi übrig; Tomtom und Angie hatten auf ihr Glück nach der Meldefrist gesetzt.

 Kaltern - Riva del Garda 113,5km 2600hm
Heute gibt`s mal einen Bericht aus der Mitte des Feldes. Wir, Ines und ich, bilden sozusagen die Nachhut bzw. tragen die rote Laterne der Picardellics nach Riva.
Wir wurden von der Sonne geweckt, die schon 6:00Uhr sehr warm schien. Der Tagesablauf war auch am letzten Tag so, wie er sich in der letzten Woche bewährt hatte. Nach einem sehr guten Frühstück und dem Verladen der Taschen in die Busse sind wir ein paar Kilometer zu Start gerollt
Der Lohn der Mühe!
Um es vorweg zu nehmen: der heutige Tag sollte für uns erfolgreicher verlaufen, als wir uns es erhofft hatten.
Nach der gestrigen Regenschlacht besserte sich unsere Laune durch einen wunderschönen sonnigen Abend in Alleghe. Auch die Ankündigung, dass das Gewittertief über Südtirol endlich abziehen soll, machte uns Hoffnung.
Der Härtetest
Zum Aufwachen in der Früh: Regen. Zum Frühstück 6h: starker Regen. 3 Stunden Warten auf den Start mit schwindender Hoffnung auf Wetterbesserung: Starkregen mit Gewitter! Die Motivation aller Fahrer ließ sehr zu wünschen übrig. Jegliches Equipment wurde mit wenig Freude angelegt.
 Ein wechselhafter Tag, die 4. Etappe, mit zahlreichen Ereignissen liegt einmal mehr hinter uns. Gewittergüsse, ein Sturz, eine Panne und… Na mal von vorn:
Nachdem noch einige von uns den Franzosen beim gestrigen WM-Spiel die Daumen gedrückt haben und sich darauf hin ins Bett verirrt hatten, schreckten die Ersten durch Blitz und Donner am Morgen auf

Hallo zur 3. Etappe, diesmal von Martin, der gestern in recht aussichtsreicher Position zur Verteidigung eines Podiumsplatzes in der Masters-Gesamtwertung erst mal einiges zunichte gemacht hatte...... Im ersten Moment nach den Sturz hatte ich natürlich keine Lust, mich jemals wieder auf ein Rennrad zu setzen, die Nacht von gestern zu heute war auch nicht allzu erholsam für mich;

Hallo zur 2. Etappe, 126km bis Brixen über Timmelsjoch und Jaufenpass.
Auch heute mit einem Bericht von euerm Matthias, diesmal mit der Sicht deutlich hinter der Spitze, aus sehr unterschiedlichen Gründen, wie ihr im Nachfolgenden lesen werdet. Von Sölden beginnt sofort der 25km lange Anstieg zum Timmelsjoch (ca. 2500m), und gleich nach Rennfreigabe wird das Tempo so erhöht, das Martin, Eric und ich (Pico etwas weniger deutlich) beinahe auf dem letzten Loch pfeifen. 

Die Pasta in Soelden ist wie schon letztes Jahr zur Transalp bzw. Gianttour reichhaltig, wohlschmeckend und variantenreich: 8 Sorten Pasta geben genuegend Kraft fuer den naechsten Tag. Keiner der Transalpteilnehmer wird wohl die schlichte Verpflegung in Oberammergau missen. Und die Muehen der heutigen Radeltour werden sicher bei Speiss und Trank vergessen.

Heute euer Matthias mit dem Bericht des Tages aus der Sicht vom vorderen Teil des Feldes. Ein Tag der, ich darf es vorweg nehmen, nicht erfolglos war.
Rechtzeitig am Start macht sich die notwendige Aufregung breit, Eric und ich im ersten Startblock stehend, die anderen Teams (Pico und Martin, Micha und André, Danny und Ines sowie Thomas und Kerstin) im letzten. Damit steht die wie sich zeigt nicht so schwierige Aufgabe vor ihnen alle anderen Teilnehmer zu überholen, um sich rechtzeitig in den vorderen Reihen des Feldes einzufinden.

Oberammergau im Juni 2006, die Fussballweltmeisterschaft tobt ueber die Bildschirme, der Bierkonsum steigt, die Strassen sind einsam und leer. Doch dann: ploetzlich, bunt und schnell, oft paarweise tauchen sie auf, die Maenner und Frauen, die Sport deutlich laenger als 90 Minuten treiben koennen, ohne Pausen, ohne Ball und mit einem klaren Ziel vor Augen: eine zuegige Alpenueberquerung mit dem Trainingspartner oder der Frau oder der Geliebten.

Nach einem Jahr Pause hatten die Picardellics wieder zwei Starter zur Dolomiten-Radrundfahrt entsandt. Während ein Großteil des Teams zum Sebnitzer Bergpreis seine Klasse unter Beweis stellte, standen Thomas und Gerd diesmal in Lienz am Start. Beide hatten sich für die Classic-Strecke über 112 km entschieden. Thomas, weil er eine Anmeldung für den Austria-4-Cup hatte und damit in der ersten Gruppe starten konnte und Gerd, der immerhin zum 10. Mal der Classic-Strecke seine Treue halten wollte.

ImageDas Kratzen im Hals blieb diesmal aus und damit konnte ich die Mannschaft, wenn auch infinitesimal dafür aber im entscheidenden Moment, unterstützen. Im letzten Jahr hatte mich eine Erkältung Samstag auf der Anreise nach Zwenkau voll erwischt und ich konnte damit nur noch leise im Bett jammernd, vom Radfahren träumen. Doch dieses Jahr, einem Jahr voller Sonne (den gesamten März und April in sizilianischen Gefilden), voller Glück und Leidenschaft (im heißen Süden, aber auch im kühlen Deutschland) und neuer Ziele wird alles anders werden.

Das dieses Jedermannrennen für die 4 Picardellicse nicht zur “Himmelfahrt” wurde, haben wir nur einer gewissen Angriffslust und unserem gesunden Menschenverstand zu verdanken. Das wäre dann auch schon mein zusammenfassender Gesamtkommentar zu diesem Rennen. Der interessierte Ergebnislisten-Gucker dürfte sich zudem auch etwas wundern, warum TomTom quasi am Hinterrad von Mr.Zylinder und vorbei an JanTel ins Ziel rollt. Spätestens da wird klar, irgendwas war anders an diesem Rennen. Ich kann euch schon mal verraten, daß es nicht etwa an der schlechten Form von Mr.Zylinder und JanTel liegt.

ImageNach einem erfolgreichen Wochenende in Zwenkau begaben sich einige Picardellics direkt ins Aussi-Land, um sich intensiv auf den 13.Amade- Radmarathon in Radstadt vorzubereiten. Wie gewohnt, wurde bei Rosi angedockt und schon das erste Frühstück zeigte, dass wir nicht verhungern würden. Dann stürzten wir uns sofort auf die Räder, um das schöne Wetter zu nutzen und fuhren ohne Piccolo, der eine Erkältung auskurieren musste, zum Bodesee und später dann zum Stoderzinken, wo Thomas und Gerd die Strapazen des Vortages deutlich zu spüren bekamen. Mit einem kurzen Abstecher in die kleine Sölk wurde die Radrunde von Holger, Thorsten und Gerd ordnungsgemäß beendet. Kurze Stärkung abends beim Bierfriedl und am nächsten Tag nach Donnersbachwald und auf die Planneralpe rund 100 km und alle zufrieden.

Im Vergleich zum letzten Jahr hatte der Radclub Freiberg die Anzahl der Strecken erweitert: Es sollte auch eine 150er Runde geben. Diese wich nur durch zwei kleine Häkchen von der 121er Runde ab und es sollten am Ende leider nur 134 km werden. Prinzipiell ging ich von einem ähnlichen Höhenprofil wie letztes Jahr aus. Doch gerade eines dieser Häkchen führte über die alte Dorfstraße von Holzhau, die ja bekannter Weise bis zu 20 % aufweist. Ausgerüstet mit einem 23er Ritzel hatte ich dort ganz schön zu kämpfen.

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