2015 09 UCI weltmeister enrico buschJeder Rennveranstalter dieser Tage würde sich über das Regenbogentrikot in seinem Starterfeld freuen.


Wir haben Zwei.


Das Picardellics Velo Team Dresden freut sich mitteilen zu können, dass beim 10. Ponickauer Dreiecksrennen am Samstag den 12.09.2015 in Ponickau zwei aktuelle Weltmeister der UCI World Cycling Tour am Start stehen werden.

Für das Jubiläumsrennen des Dresdner Radsportvereins hat sich nach Christian Müller (Bürstner- Dümo), Vizeweltmeister im Zeitfahren und Weltmeister im Straßenrennen AK M19-34, auch noch Enrico Busch (Radteam Borgsdorf), Weltmeister im Straßenrennen AK M55-59, in die Startliste eingetragen.

Beide Sportler werden dabei zum ersten mal nach ihren Erfolgen am letzten Wochenende im dänischen Aalborg ihr Regenbogentrikot des Weltmeisters bei einem Straßenrennen tragen.


Start des Rennens ist 9:30 Uhr vor der Schule in Ponickau. (Autobahn A13 Abzweig Thiendorf nördlich von Dresden) Bis 9:00 werden noch Nachmeldungen entgegengenommen.

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Martin macht ganz selten PauseNach meiner letzten Teilnahme im Jahr 2011 an PBP war es diesen August wieder soweit und die nunmehr 18.Edition des Klassikers stand auf meinem Programm. Nachdem ich vor vier Jahren erstmal das Event kennengelernt hatte und nur so halbwegs zufrieden mit meinem Ergebnis gewesen war, wollte ich diesmal versuchen, die reichlich 1200km effektiver zu bewältigen, die anstrengende dritte Nacht nach Möglichkeit zu vermeiden und im Idealfall unter 50h zu bleiben.

Gemeinsam mit Björn von der Dresdner Elbspitze, mit dem ich schon einige brevets gefahren bin, geht es also auf einen Zeltplatz in Versailles, der zu dieser Zeit fest in der Hand der radfahrenden Zunft ist. Björn’s Name wird hier noch ein paar mal auftauchen; hat er doch sensationell und als erster Deutscher überhaupt ein PBP gewonnen.

Immer wieder wird gefragt: Ist PBP ein Rennen? In seiner Anfangszeit war es das ganz klar; später gab es im Laufe der Geschichte verschiedene Aufteilungen in Amateure und Profis, bis die Profis

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2015 testtestMit diesem Gefühl wachte ich am Sonntag in Schleiz auf, nein, wurde um 6 Uhr geweckt. Vom Lutz, der mir liebevoll die Haare wuschelte, wofür er wieder mal nur ein Knurren erhielt. Dass die ganze Tagesunternehmung nur ein Test sei, fiel mir gleich nach dem Haaregewuscheltbekommen ein: Nimm das Ganze nicht so ernst, dann klappt’s schon irgendwie. Denn als mittlerweile Flachlandradler ist der Respekt vor den Anstiegen und Abfahrten mächtig gewachsen. Und wo geht’s nun hin: 6:33 und mit 1L Zwangsgetränk im Magen saß ich mit Lutz im Auto – auf nach Großfriesen bei Plauen, auf ins Vogtland zum

16. VOGTLANDMARATHON [1], auf zum Fichtelberg!!!

…den ich  das letzte Mal zu Fuß erklommen hatte. Fast 4 Jahre her, eine Schande!

Die Randbedingungen dieses liebvoll organisierten Radmarathons kannten wir noch vom letzten Jahr, wo wir den Fichtelberg ausließen. Und wir freuten uns dieses Jahr während der Starvorbereitung noch ein Picardellics-Trikot zu entdecken, in dem dann mit Uwe W. auch noch ein alter

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Skoda Velo RaceAls bekannt wurde, dass der diesjährige Hauptpreis des Škoda Velorace in Dresden ein gefülltes Zwei-Liter-Glas Wernesgrüner sein würde, setzte im Picardellics-internen Forum eine Menge Aktivität ein. Unter dem Deckmantel des lokalen Vereins, der lokale Veranstaltungen unterstützt, schrien die Süchtigen „Hier!“, trugen sich in Listen ein und entschieden auf der Heidenauer Bahn im Keirin, wer denn im Falle eines Erfolges den ersten Schluck nehmen dürfe. Und ich, Ludwig, Nicht-Alkoholiker, mittendrin. Ein bisschen mulmig war mir schon.

Um sechs aufstehen weil schon um neun gestartet wird, ist hart, aber offensichtlich auch nur eine Frage der Motivation. Der Treff am inoffiziellen Vereinsheim war dann auch entsprechend früh um 7:45 angesetzt. Statt des üblichen Murrens und Gegrunzes, das man gewöhnlich um diese Uhrzeit erwartet, ein freundliches Händeschütteln, Gelächter und gute Laune. Ich war total überfordert. Immer diese Süchtigen. 9:30 an der Pikardie ist zu zeitig, aber 7:45 am...
2015EBM Matze by MH SportsfotoEs ist Mitten in der Nacht als 5 Uhr der Wecker klingelt … doch sogleich setzt die Routine ein: Kaffeekochen, Müsliessen, Flaschenfüllen, Gelabfüllen … Abfahrt nach Seiffen zum 23. EBM.
Viele Kurven später und nach einen kleinen Stopp im Wald parken wir wie jedes Jahr in Seiffen „P2“ gefolgt von: Startunterlagen abholen, noch ein Stopp im Wald und ab zum Warmfahren (das fühlt sich schon ganz gut an).
Fast pünktlich 9:00 beginnt der neutralisierte Start um eine 180° Kurve. Da ist es gut ganz vorn zu stehen im Block „E“ wo sich die üblichen Verdächtigen ein Stelldichein geben. Ich schaue mich vorsichtig nach den Roten Nummer (=70km-Strecke) um. Mein Ziel ist klar diese Jahr: die AK Masters II will ich gewinnen … und ein Treppchenplatz der Gesamtwertung will ich auch.
Die Einführungsrunde überlebe ich inklusive Alp de Wettin ganz gut und kann zu meiner Freude mit der ersten Gruppe ins Gelände einbiegen. Schnell sortiert man sich nach den ersten ruppigen Passagen in eine Reihe und Sebastian...
10JahreDas zweite Septemberwochenende wird ein Radsportwochenende.

Am Samstag den 12.09.2015 führen wir das

10. Ponickauer Dreiecksrennen

durch und laden dazu alle Jederleute ein. Die Jubileumsausgabe unseres Rennens wird in gekürzter Form über 81km (Männer; Ü40) und über 52km (Frauen,Ü50) wie gewohnt in Ponickau bei Thiendorf stattfinden. Der Startschuß fällt 9:30uhr. Es ist das vorletzte Rennen im Lausitzcup 2015, welcher direkt am Sonntag den 13.09. in Cottbus auf ebenfalls verkürzter Traditionsstrecke endet.
Für den fleißigen Lausitzcupteilnehmer können es somit locker 200 Punkte am Abschlußwochenende werden.

2015 06 06 hinterhermsdorf32°C im Schatten, blauer Himmel und ein bergiges Streckenprofil-zumindest für mich angenehme Voraussetzungen, um an einem Radrennen teilzunehmen. Nach den feuchteren Vorjahren also gute Bedingungen in Hinterhermsdorf; nur mein absolviertes 600km brevet kreuz und quer durch's Alpenland vom Wochenende zuvor läßt mich bis zwei Tage vorher noch sehr zweifeln, ob die Aktion sinnvoll würde. Aber dann kam doch wieder Lebensgefühl in die Beine, also auf zum Start. Leider ist außer mir nur noch Sandra angereist; viele Picardellics schonen ihre Kräfte für das Rennen am Folgetag in Lampertswalde.

Im gleichen Startblock stehend, geht es für uns beide 2 min nach dem Start des Hauptfeldes los, mit hohem Tempo erst mal ins kirnitzschtal hinab und dann auf der frisch renovierten Straße nach Saupsdorf hinauf. In der ersten der vier Runden gibt es erst einmal ein Abtasten und Warten; in der zweiten wage ich gleich am ersten Berg einen Ausreißversuch und trete an. Zu meinem Erstaunen macht niemand...
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Da der Müsli-Man traditionell ein Moutainbiker ist und folglich die Berge liebt fiel die Wahl des Ziels dieses Jahr auf die Alpen. Schnell war die Idee geboren das Himmelfahrtswochende zu nutzen und dabei gleich noch den Amade zu bestreiten.

Mittwoch angekommen präsentiert sich Radstadt sonnig und warm, der Wind treibt gelbe Pollenwolken über die Hänge. Der Pool lädt zum Baden ein. Wir drehen die ersten Runden am Berg und im Pool und Matthias kommt geduscht an obwohl er nicht ins Wasser wollte. Inzwischen sind auch Martin, Martina, Michi, Katja und Christian mit dem vollgestopften VW-Bus da und Jan und Franzi mit den Kindern tauchen bald auf.

Michi präsentiert mir stolz das mitgebrachte Müsli gesteht aber im zweiten Halbsatz das Vergessen des legendären Müsli-Man-Trikots.

Was machen wir Donnerstag bei dem Wetter?

2015 05 Fichtelberg Ultra 01Am 23.05.2015 fand der 2.Fichtelberg-Ultra über 55km und 1600HM statt. Sehr professionell von Ronald Gasch und seinen Helfern organisiert ging es 7 Uhr, ausgestattet mit der obligatorischen Pflichtausrüstung für diese Art von Wettkämpfen für knapp 50 Starter vom Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz hinauf zum Fichtelberg.
Schnell setzte sich am 1. längeren Anstieg eine 11-köpfige Gruppe ab, welche durch eine weitere Tempoverschärfung in mehrere Gruppen auseinander viel. 6 Mann stürmten von da an unaufhaltsam über die Wald- und Wiesenwege, verzichteten an der 1. und 2.Verpflegung auf längere Pausen und machten letztendlich den Sieg unter sich aus.

2015 04 marlowAkt Eins, Szene Eins, Erster Tag: Sackgasse in Mecklenburg

Christian: Sackgasse. Militärmuseum. Zutritt verboten. Mitten im Wald? Ich will aber zum Strand. Wo fahrt Ihr denn auch lang?

Stefan: Da kommt das Spieglein angefahren. Hey Spieglein, wie sieht’s denn aus, kommen wir hier durch?

Spieglein: Russengelände, alles vermint. Kannst einmal laut Slivovitz rufen und durchrennen, dann tut’s nicht so weh. Ansonsten, außen rum.

Michi: Also ich brauche heute noch beide Beine.

Tilo: Sehe ich ähnlich.

Ludwig: Kann ich mir auch nicht leisten.

Stefan und Sven im Chor: Na, ein Bein könnte reichen…. Egal, zurück.
2015 SpreewaldmastersVom 10. bis 12. April fand die mittlerweile international anerkannte Mastersrundfahrt im Spreewald auf 4 Etappen statt. 94 hoch motivierte Starter, teils fern gereist, fanden sich am Freitagnachmittag zum ersten Start bei bestem Frühlingswetter in Drebkau ein. Auf gut 77 km galt es für die drei Masterfahrer Neumi, Dirk und Schaalie (aka Bikekult inkognito) die Form zu finden. Wie immer ging es zügig auf die 4 Runden. Ohne selektive Kräfte wie Wind oder lange Anstiege blieb das leistungsstarke Feld zusammen und es kam zum Massenspurt. Auf der engen Zielgeraden immer ein Glücksspiel. Schaalie konnte als 10. eine planmäßig gute Ausgangsposition für das Zeitfahren am folgenden Tag sichern. Neumi und Dirk erreichen das Ziel ebenfalls unversehrt und zeitgleich als 60. und 68. Glückwunsch dem verdienten Etappensieger Enrico Busch (Von Hacht-Masters Team)!

Am Samstagmorgen ging es dann auf die erste Halbetappe des Tages - Schaalies Paradedisziplin, das Zeitfahren. Für Neumi und Dirk stand...
Ronde Van VlaanderenVom Eise befreit sind Flandern und Oudenaarde;
Durch des Nordtiefs steten, sehr feuchten Wind,
Verblasste in Brügge am Start das Hoffnungsglück jedoch geschwind;
Der erste Frühlingstag, wir vermissten seine Gnade,
Zog sich leider in die Ardennen zurück, hinter die Barrikade.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Vereinzelte Sonne am Nachmittage
In Streifen über die nasse Kopfsteinpflaster Passage.

Die Flandernrundfahrt duldet nichts Leichtes,
Überall regen sich Schauer und Verkehr,
Widerstellen sich rote Ampeln dem heranbrausenden Zweirad-Heer.
Eine Fülle an Schwierigkeiten; reicht es?
Es stimmt, an großen Bergen fehlt‘s im Revier,
Doch die Rundfahrt passiert sechzehn Hellingen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Über die Strecke zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder radelt heut so gern
Es geht über 240km bis in die Fern.
snifflstueckNorddeutschland war lange Zeit ein eher unbekanntes Gebiet; bis dessen Bewohner in Brösels Klassiker Werner Berühmtheit erlangten, und ihre Lebensweise ins Interesse der Welt rückte. Und so blieb es den Picardellics natürlich nicht verborgen, dass die Kunden von Herrn Röhricht, dem Röhricht von Gas-Wasser-Scheiße Röhricht, an diesem Wochenende ihren Saisoneinstieg im Radsport begingen. Da durften die Russen natürlich nicht fehlen.

Von Tilo stattlich mit alkoholfreiem Bölkstoff versorgt, reisen diese zu viert am Freitag Abend an und checken im Cordon-Bleu bei Nobel-Radtke ein. Da am nächsten Tag zum Glück keine Berufsschule ist, können alle fünf den freien Tag beim Biken in Ascheffel verbringen. Nobel-Radtke, der ewige Lehrling Werner Rehnolt sowie Sven Hüpenbecker entscheiden sich für einen Start im BC-Elite-Rennen. Gleich von Anfang an geht es auf dem welligen und windanfälligen Kurs beinhart zur Sache, wobei vor allen Dingen der Start-Ziel-Berg vom 120-Mann-Feld in einem...

SpanienGerade wieder zuhause, versucht meine Waschmaschine im 3. Anlauf spanische tierra aus dem Radtrikot zu waschen. Wie konnte es nur soweit kommen?

Im wilden baskischen Teil Nordspaniens im Urlaub, hatte ich mit compañero Juan Carlos beschlossen einen kleinen Abstecher gen Westen zum Ultra Desafio Oviedo (Bici Todo Terreno) zu machen. Wir wollten ein paar Trainingshöhenmeter mit dem Mountain Bike „abbauen“. Das Sägezahnprofil mit 2400Höhenmeter in der Provinz Asturien bot dazu beste Gelegenheit.

Vom Start weg, ging es zackig durch Oviedo und hinein in die grandiose Bergwelt, keine 40km südlich vom Atlantik. Ständiges Auf- und Ab, noch auf festem Untergrund, hatte das Feld schnell weit aufreißen lassen. Schnell war der Veranstaltungsname jedoch Gesetz. Wirklich über alle Untergründe (todo terreno) führte die Route ohne jegliche Erholungspausen. Besonders die schwierigen Abfahrten verlangten mir alles ab.

RTF HeidenauNa, wem sagt das was? Aber ich habe noch ein paar andere Schlagzeilen von der Samstagsrunde der 33. Heidenauer RTF gesammelt, die Lutz und ich bestritten haben:

+++ Picardellics-Ausfahrt? +++ Immerhin – Martin, Michi, Jens und Ludwig waren da, um zumindest auf 30 km Präsenz zu zeigen, denn am Sonntag steht für unsere Renner noch Rund um Sebnitz auf dem Plan. So waren Lutz und ich die einzigen, die sich für die 160er Runde zumindest angemeldet hatten.

+++ Wo ist Jonny! +++ Eigentlich wollte er mit dabei sein. Wir haben gemeinschaftlich noch bis fünf Minuten nach Start gewartet. Lutz und ich sind dann aber los, weil wir ja beizeiten die Großeltern wieder vom Kinderdienst ablösten wollten. An der erste Labe wurde klar: Es gibt noch Schokokuchenrandstücke - Jonny ist also auch nicht vor uns durch. Ist bestimmt was dazwischengekommen. Wir nehmen ihn in Gedanken mit!

Wehlener BergradrennenAm Sonntag stand das Wehlener Bergradrennen im Kalender. Nach Ponickau fällt das Aufstehen schwer. Meine Motivation hält sich in Grenzen, da die Wettervorhersage nichts Gutes ahnen lässt. Nach dem Weckergeklingel höre ich ein Rauschen im Garten, was nichts gutes bedeutet. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt. Meine Männer wollen nicht mehr Rad fahren und ziehen sich nochmal die Decke über den Kopf und verweigern das Anfeuern. Also spring ich allein ins Auto und düse zum Start, während meine Teamkollegin immer noch ihre Beine sucht... Immerhin hat es aufgehört zu regnen und es hat sich noch der ein oder andere Radsportverirrte verrückt. Mein Fahrrad glänzt (danke Matthias Held), die Schuhe sind allerdings nicht trocken. Diesmal gibt es in Wehlen kein Bergzeitfahren sondern eine hübsche Gegenverkehrrunde Richtung Mockethal.

9. Ponickauer Dreiecksrennen

Wer reitet so schnell durch die brandenburgische Suppe?
Es sind Michi und Christian in der Spitzengruppe.
Michi im Regentrikot zieht am Horn ohne Erbarm,
Niemand erkennt ihn, und es hält ihn warm.

 

9. Ponickauer Dreiecksrennen„Mensch Christian, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„Siehst du denn das Feld hinter uns nicht?
Das Feld, dessen wir uns erwehren sollen.“
„Christian, bin mir nicht sicher, ob die überhaupt wollen.“

 

9. Ponickauer Dreiecksrennen„Du liebes Kind, die zwei Sprints nehmen wir mit,
danach können sie kommen, bin eh nicht mehr fit.“
Die Gruppe wird gestellt, und keiner kriegt‘s mit,
dieses Regentrikot, das ist wirklich der Hit.

 

9. Ponickauer Dreiecksrennen

Oh Kinder, liebe Kinder, und sehet ihr nicht,
der Hirsch prescht da aus dem Dickicht.
Seid ruhig, bleibt ruhig, der Stefan ist dabei,
mit dem Graff sinds jetzt schon drei.

Rund um DoelzigEin Kriterium am Freitagabend gibt es nicht allzu oft im sächsischen Rennkalender. Grund genug Ludwig ins Auto zu laden um mal zu schauen, wie schnell bzw. schwer so ein KT/A/B/C Rennen in Dölzig ist. Trotz ausreichend geplanten Buffer wurde es kurz vor Start ziemlich hektisch- ein umgekipppter LKW auf der A9 war wohl für das Verkehrschaos und damit den Staus rund ums Schkeuditzer Kreuz verantwortlich.
Aber gut, Nummer ist dran, die Beine sind auch ein wenig erwärmt, der Nieselregen ist quasi nicht vorhanden, es kann also los gehen. An der Startlinie traut der Sprecher seinen Augen nicht, das Feld ist quasi Magenta. Nein , nicht die Telekom sondern die schnellen Jungs vom Team Ur-Krostitzer-Giant sind fast komplett vertreten, dazwischen mogelt sich ein bisschen Lila vom Team Isaac. Doch wo ist das Blau-Gelb von der Post?

RadkreuzAm Sonntag machten sich Michi und Ludwig auf ins Paralleluniversum nach Berlin. Warmfahren auf der Sonnenallee – immer ein Erlebnis. Von nicht-pöbelnden Taxifahrern über die Doppelbelegung von Rechtsabbiegerspuren mit Parkplätzen bis hin zu schwer mit Gittern geschützten Minnas, die zu banalen Allerweltseinsätzen erscheinen ist hier alles drin. Wenn das Rennen so hart wird wie die Sitten hier anders sind, dann Prost.

Und es ist ziemlich anders, solch ein Kopfsteinpflaster in ein Kriterium einzubauen. Vor Cottbus müssen sich Michi und Ludwig jedenfalls nicht mehr fürchten. Positiv zu erwähnen sei der Asphalt zwischen den Kopfsteinpflasterpassagen, der war normal.
Startschuss – es geht los. Das ist auch wie woanders. Etwas außerhalb der Norm allerdings dieses Zucken in den Berliner Waden, wenn das Tempo mal wieder deutlich auf unter 45 km/h fällt. Diese „Grüne Welle bei 50 km/h“-Schilder, die ein Berliner so im Training beachten muss, zeigen hier verheerende Wirkung. Aber wegen so etwas

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Struppener DreieckSonntagmittag trafen sich fünf Picardellics inklusive Kids und Babysitter, um die schön profilierte Strecke in und um Struppen bei Sonnenschein und reichlich Wind zu bezwingen.

Die „alten Häsinnen“ Grit und Sandra starteten bereits zum siebenten Mal und gingen entsprechend relaxet an den Start. Bis zur letzten Minute versuchte Tomas R. sich zu motivieren, das Rennen trotz verbogenen Schaltauges, d.h. ohne Schaltung, zu absolvieren. Er musste schließlich dem eindringlichen Abraten stattgeben, dass ein Start in Struppen ohne Schaltung ungefähr so ist wie Hefeteig zubereiten ohne Hefe. So kullerte er unverrichteter Dinge wieder gen DD.

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