Landskron - von hier....

ImageAls Görlitz im sechzehnten Jahrhundert versuchte, unter der Marke Landskron einen süffigen und
würzigen Exportschlager zu kreieren, ging das gründlich schief, denn der prompt folgende Bierkrieg mit Zittau war schnell und deutlich verloren. In den folgenden 500 Jahren probierten es die Görlitzer immer wieder, bis sie vor 77 Jahren auf ein Rezept für einen Landskron-Exportschlager kamen, welcher zwar deutlich weniger süffig war, doch dafür umso würziger: sie erfanden einfach das Radrennen „Rund um die Landeskrone".


Da in einer Bierstadt die Bierzahljubiläen natürlich mit besonderem Eifer begangen werden, lud man zur 77. Auflage neben einigen Brauereiwerkteams wie Bierkult Berlin, OSSV Köstritzer und den Pivodellics auch eine Klasse (fast) volljähriger Schüler der Lallenden Vögel Sachsens ein, kurz das Team LV Sachsen.
Da sich ein gutes Bier nicht erst im Abgang zeigt, folgen schon vorher einige Höhepunkte. Um diese dem Leser etwas lebendiger zu vermitteln, begleiten wir das Team Pivodellics bei der insgesamt anderthalb Stunden währenden Verkostung rund um die Landeskrone.

Schon zum Beginn des Spektakels geht es darum, sich die besten Plätze an der Bar zu sichern. Erste Probleme tun sich auf. Während Jan und Dirk nämlich schon den ersten längeren Zug kurz vor Jauernick-Buschbach genießen, versuchen Michi und Ludwig ihren Rückstand wieder einzufahren, den sie sich einhandelten, als sie nicht auf Anhieb das Glas fanden.
Dies gelingt ihnen im Laufe der ersten Runde, sodass der zweite Durchlauf aus besserer Position angegangen werden kann. Frank hingegen besinnt sich auf seine Rolle als Autofahrer und steigt leider aus der Verkostung aus, obwohl ihm eine ordentliche Trinkfestigkeit nachgesagt wird.


Im Laufe der zweiten Runde sehen Hopfen und Malz für die Pivodellics schon fast verloren aus, doch dank gemeinsamer vergangener Vorglühen (Erinnerung: jeden Sonntag 9:30 im Großen Garten), gelingt es Jan, Dirk, Dima, Michi und Ludwig noch einige Liter bitteren Landskronsaftes herunter zu schlucken, bevor dann nach einer etwas genussvolleren Phase Anfang des dritten Durchganges der Zapfhahn richtig anfängt zu glühen. Die Lallenden Vögel versuchen nämlich einige Liter Rückstand auf Bierkult wieder gut zu machen. Da die Pivodellics von Natur aus aber auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten, ist irgendwann die Toleranzschwelle gegenüber isotonischen Getränken erreicht und man
lässt die anderen Teams auf den letzten 500 Litern alleine mit dem immer weiter steigenden Pegel.


Holger, der Genießer, mag sein Bier lieber etwas gekühlt und trinkt es deshalb mit mehr Genuss. Martin im Rennen der ab 50jährigen hingegen begreift den geselligen Aspekt des Bierkonsumes und sucht sich drei Kumpane, mit denen er das Gelage verbringt. Das Gesellige wird immer mehr zum Wetttrinken, und wer unseren Martin kennt, weiß, dass er durchaus vernünftig ist und deshalb einen Müh weniger trinkt als die anderen drei.

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Die Frauenverkostung gewinnt eine gut vorgeglühte Frau Heizmann, obwohl Franzi durch eine Attacke noch einmal versucht, heranzukommen. Die Plätze drei und vier gehen dann an zwei kühle Blonde aus Pivodellics-Reihen. Insgesamt ein sehr anspruchsvoller Tag, aus dem durch Martin, Dirk sowie Franzi, Sandra und Solveig einige TopTen-Platzierungen herausspringen, welche dann auch den dritten Platz in der Teamtages-
als auch -gesamtwertung retten.

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