Neuseenclassics – Rund um die Braunkohle.

ImagePicardellics setzen ein Zeichen an der Spitze der Jedermannszene.

Beim größten sächsischen Radsportspektakel, den Neuseenclassics, erkämpfen die sechs Picardellics: Matze, Jan, Dirk, Christian, Lutz, und Thomas den dritten Rang der Teamwertung.
In einem packendem Rennen über 125km ermittelten am Pfingstmontag „Jedermänner„ aus ganz Deutschland ihre Besten. Dabei setzte das Dresdner Team schon lange vor dem Zielstrich Akzente. 

Hieß es schon von Beginn an, sich in einem Fahrerfeld voll großer Namen zu behaupten. Teams wie Univega, DKV-Neff, Ferox BikeKult, Team Sparkasse Leipzig, und sogar eine Abordnung der Deutschen Post versuchten alles um unsere Athleten zu beeindrucken. Es wurde mit den buntesten Trikots die eigene Stärke herausgestellt, die besten Karbonfasern am Rad verbaut und vermeintlich schon starke Teams kauften kurzerhand Spitzenfahrer alteingesessener Teams mitten in der Saison auf. Doch all dies reichte nicht.

Nach ca. 50 km des Rennens, heraus aus dem Muldental, auf geschichtsschwangerem Radsportpflaster, trafen die Interessen der Picardellics auf die unbändige Kraft der Ferox Bikekulter. Auf den folgenden leichteren Anstiegen entwickelte sich ein Wechselspiel dieser beider blauweißen Teams zu einer enormen Tempoverschärfung. An deren Höhepunkt lösten sich drei Fahrer vom Feld und verschwanden im Kurvengewirr der Bornaer Pflege. Neben dem BikeKulter Jörn Reuss schaffte Matze den Absprung. Auf den folgenden Rennkilometern übernahmen folglich die restlichen Fahrer der beiden Teams die Kontrolle des Fahrerfeldes.
Jede Attacke wurde im Keim erstickt.

Ca. 6 km vor dem Ziel, hatte sich das Peloton von den vom Veranstalter sorgfältig zusammengestellten Höhenmetern erholt. Die Interessen der Sprinterteams beschleunigten das noch verbliebene Feld von geschätzten 70 Fahrern, so dass die drei Protagonisten wieder gestellt wurden.

Die neue Rennsituation forderte nun von den Picardellics, ein optimales aber vor allem sicheres Rennfinale zu organisieren. Ein Finale, für das der Veranstalter vor einigen Jahren sogar 400m vor dem Ziel einen Kreisverkehr mit einer extra für dieses Rennen angefertigten Zielsprintasphaltspur versehen hatte.
Mit scharfem Auge und einem gutem Gespür für die wirklich fahrbaren Lücken, gelang es nur dem Team Sparkasse Leipzig und dem Team Univega ihren vierten Fahrer, welcher wichtig für die Teamwertung ist, vor dem vierten Picardellics über die Ziellinie zu befördern.

Die Teamleistung, die die Picardellics nun schon konstant über alle Neuseenclassics der vergangenen Jahre zeigten, wurde bei der Siegerehrung mit frischgebackenem Radlerbrot und Blumen für die Fahrerfrauen gewürdigt.

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